Im Jahre 1988 fanden sich einige Freunde des Harzer Bergbaus, vornehmlich Bergbaustudenten der Technischen Universität Clausthal zusammen, um die verfallene Grube Roter Bär in St. Andreasberg wieder zugänglich zu machen und die Tradition der Bergleute in das nächste Jahrhundert fortzuführen. Das infolge gegründete Lehrbergwerk Grube Roter Bär nahm auch Aufwätigungsarbeiten in der Grube Unverhofftes Glück im benachbarten Wennsglückter Gang auf und übernahm die Betreuung des St. Annenstollen am Beerberg. Die nunmehr über 13 Jahre andauernden Tätigkeiten haben zu einer Größe des Projektes "Lehrbergwerk" geführt, das für die Fortführung entsprechende finanzielle und materielle Mittel erfordert.

Daher wurde der Förderverein "Gewerkschaft Grube Roter Bär" e.V. am Vorabend des Barbaratages 1994 auf Betreiben von Arbeitsgruppenmitgliedern des Lehrbergwerks Grube Roter Bär in der historischen Gaipelstube der Grube Samson gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben den Initiatoren der Stadtdirektor und der Bürgermeister der Bergstadt Sankt Andreasberg. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, bei der Erschließung und Erhaltung montanhistorisch wertvoller Anlagen, Einrichtungen und Gebäude in und um Sankt Andreasberg mitzuwirken. Durch "Gewerken" soll der jeweilige Träger des Lehrbergwerks Grube Roter Bär mit der "Gewerkschaft" qualifizierte Ratgeber zur Seite haben.

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Die Pflege des bergmännischen Brauchtums und Kulturgutes ist ebenso ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsziele. So hat der Förderverein als Bestandteil seines Namens den Begriff Gewerkschaft gewählt und gibt an seine Mitglieder als Zeichen ihrer Beteiligung Kuxe aus (siehe Abbildung, Originalgröße DIN A4). Die ehrgeizigen Ziele der "Gewerkschaft" werden durch Planungs- und Arbeitshilfen realisiert. Aber auch Sach- und Geldspenden sollen in erster Linie durch private Initiativen der "Gewerken" zur Verfügung gestellt werden. Die "Gewerkschaft Grube Roter Bär" soll vor allem jenen Personen offen stehen, die mit ihrem persönlichen Einsatz die bergmännische Traditionen und den Erhalt montanhistorisch bedeutender Bergwerksanlagen unterstützen und weiterführen möchten.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten Sie gerne weiter informieren.
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